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Winterlicher Rosenkohl

Woran merkt man sofort das Winterzeit ist?  Ja ihr habt recht -  am kalten Wetter und das es am Abend früher dunkel wird! Aber für uns Foodie´s heißt Winterzeit auch das, dass Angebot an heimischen Obst- und Gemüse zurück geht. Wisst ihr was zur kalten Jahreszeit Saison hat?

Obst

wie Orangen, Mandarinen, Clementinen, Zitronen, Granatäpfel, aber auch heimische Sorten wie Birnen, Äpfel, und Walnüsse

Gemüse

in Form von sämtlichen Kohlsorten, Feldsalat, fränkischer Portulak, Rote Beete, Lauch, Schwarzwurzel

 

Grünkohl, Rotkohl, Rosenkohl

Kohl in allen Formen und Farben findest du jetzt in deinem Supermarkt um die Ecke! Heute schauen wir uns mal den Rosenkohl genauer an...

5 Fakten über den Rosenkohl

1. Rosenkohl ist ein typisches Wintergemüse. Die Röschen munden aber erst so richtig wenn sie den ersten Frost abbekommen haben. Dadurch schmecken sie weniger bitter. Also das warten auf den ersten Frost lohnt sich wirklich!

 

2. Er ist eines der Nährstoff- und Vitaminreichsten Wintergemüse. Viel Vitamin C, Folsäure, Vitamin K, Kalium und Eisen sind in den kleine Powerröschen enthalten!

 

3. Rosenkohl ist eines der besten pflanzlichen Eiweißlieferanten. Unter allen Kohlsorten hat er am meisten davon. 

 

4. Viele positive Eigenschaften zeichnen ihn aus. Man sagt ihm nach das er entzündungshemmend, antioxidativ wirkt. Dadurch kann er zahlreiche Krankheiten vorbeugen oder lindern. (Asthma, Arthritis bis hin zu Krebszellen)

 

5. Kochen, braten, blanchieren, dünsten - Rosenkohl ist ein wahres Multiküchentalent und darf ruhig öfter die Hauptrolle in unseren Gerichten spielen. 

Fazit:

Müssen wir wirklich das ganze Jahr über das breite Angebot an Obst und Gemüse haben? Wir versuchen weitestgehend saisonale Produkte zu verwenden - alleine schon wegen dem Geschmack und den weiten Transportwegen was Obst und Gemüse so zurück legen muss! Auch wenn es schwer fällt gebt den heimischen Saisonsorten wie Kohl eine Chance. Vielleicht habt ihr noch nicht das passende Rezept gefunden? 

 

Für alle Kohlanfänger habe ich heute ein Rezept zum herantasten für euch! Rosenkohl in der Kombination mit Lachs und Süßkartoffeln. Ich sag´s euch wer danach den Rosenkohl nicht in sein Herz geschlossen hat dem kann ich leider auch nicht helfen. Probiert es aus, ich freue mich auf zahlreiche Nachrichten von euch!

Bleibt healthy, eure Sandra


Für 2 Portionen

 

200 g Rosenkohl

2 Süßkartoffeln

4 Scheiben Räucherlachs

2 EL Walnusskerne

Dillspitzen

 

Für den Dip:

Saft einer halben Orange

1 EL Cashewmus

6 EL Joghurt 1,5 % Fett 

 

 

 

Nährwertangaben pro Portion: 537 kcal

Kohlenhydrate:  43 g

Eiweiß:  33 g

Fett:  28 g

 

Zubereitung

Den harten, trockenen Strunk und die äußeren bräunlichen Blätter vom Rosenkohl mit einem Messer entfernen. Die Süßkartoffel schälen und in 2 cm große Würfel Schneiden. Das Gemüse wird nun für 20 Minuten gedünstet.

 

-> Wer einen Dampfgarer hat, kann natürlich diesen zum dünsten verwenden. Ich selbst habe mir bei einem schwedischen Möbelhersteller einen Dünsteinsatz für meinen Kochtopf gekauft. Reicht für den Eigenbedarf vollkommen aus und liegt preislich zwischen 5 € und 10 €

In der Zwischenzeit könnt ihr den Dip vorbereiten. Dazu die Orange auspressen und zusammen mit dem Joghurt und dem Cashewmus verrühren. Den Lachs könnt ihr aufrollen. 

 

Jetzt wird angerichtet. In einen Tiefen Teller auf einer Seite die Süßkartoffeln und auf die andere Seite den Rosenkohl verteilen. In die Mitte gebt ihr 2 Esslöffels eures Dips und am Rand platziert ihr die Lachsröllchen. Wer möchte streut noch gehackten Dill und Walnüsse darüber. 

 

Guten Appetit!

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